Friedrich v. Ribbentrop

VII, 2 – Marienthaler Hauptast

Friedrich Wilhelm Christian Johann v. Ribbentrop , 1823 nobilitiert (* 6. Oktober 1768 auf Domäne Mariental, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen; 7. Februar 1841 in Potsdam), Wirklicher Geheimer Rat, Verwaltungsjurist, einflussreicher Organisator in der militärischen Zivilverwaltung und Reformer der preußischen Militärverwaltung, Generalintendant der preußischen Armee während der Befreiungskriege 1815 und ab 1835 Chefpräsident der königlich preußischen Ober-Rechnungskammer in Potsdam und Ehrenbürger der Stadt, Dr. iur. und Dr. phil. h.c.  weiter…

Gottlieb Ribbentrop

VII, 7 – Marienthaler Hauptast

Gottlieb Friedrich Wilhelm Heinrich August, (* 31. März 1775 in Grasleben, einem Vorwerk der Domäne Mariental, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen; 20. April 1834 in Braunschweig), Bergassessor in braunschweigischen Diensten und zum Kammerrat berufen (Mitglied der fürstlichen Hofkammer). In der napoleonischen Zeit bekleidete er die Position des Westfälischer Oberbergmeisters. Als Berghauptmann und Vorstand aller braunschweigischen Berg- und Hüttenwerke beendete er sein berufliches Lebenswerk.  weiter…

Georg Julius Ribbentrop

VIII, 14 – Marienthaler Hauptast

Georg Friedrich Wilhelm Philipp August Julius Ribbentrop, ( * 2. Mai 1798 in Bremerlehe b. Wesermünde – † 13. April 1874 in Göttingen) Rechtsgelehrter der Savigny-Schule. Dr. iur. und ordentlicher Professor für Römisches Recht  an der Georg-August-Universität, Göttingen. Stellte sich öffentlich hinter den „Göttinger Sieben“ und setzte sich für die Freiheit des wissenschaftlichen Universitätsbetriebes jenseits eines staatlichen Dirigismus ein. 1844 Hofrat, 1854 Geheimer Justizrat.  weiter…

Friedrich Ribbentrop

VIII, 65 – Rothensieker Unterstamm

Friedrich Christian Heinrich Ribbentrop, Dr. phil. ( *18. Februar 1819 in Wasserleben in der Grafschaft Werningerode, † 9. September 1863 in Chupraham Ganges b. Kalkutta/Indien) vielseitg und hochbegabter Schöngeist.  Anhänger der hegelschen Philisophie, Studium bei Friedrich Wilhelm v. Schelling. Der geplanten Weg in die Hochschullehre wechselte er mit knapp 30 Jahren und schloss sich der Gossner’schen Mission an. Ab 1848 stand er deren Missionswerk in Indien bis zu seinem Lebensende zur Verfügung.

 weiter…

Karl v. Ribbentrop

VIII, 66 – Rothensieker Unterstamm

Karl Barthold Sigismund v. Ribbentrop, 1884 nobilitiert (* 19. Mai 1822 in Wasserleben, † 10. Oktober 1893 in Naumburg a.d. Saale), trat 1836 in die Kadettenanstalt Lichterfelde ein, um den Beruf des aktiver Offiziers einzuschlagen. Er zeichnete sich als Chef einer Gardebatterie besonders 1864 im Deutsch-Dänischen Krieg aus. Seine anerkannten militärischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten führten ihn 1869 an die Spitze der Artillerie- und Ingenieurschule, Berlin. Seine letzte Verwendung fand er als Generalleutnant und Chef der 2. Fußartillerie-Inspektion in Mainz.  weiter…

Berthold Ribbentrop

IX, 8 – Marienthaler Hauptast

Berthold Georg Theodor Ribbentrop, ( * 25. Juli 1843 vermutlich in Bremerhaven – 7. August 1917 in Finchley/Middlesex, Teil des heutigen District London Borough of Barnet). Forstmeister. Englischer Staatsbürger, trat 1866 in Britische Dienste und war mit wenigen Unterbrechungen bis 1900 leitend in der Indischen Forstwirtschaft tätig. 1885 Übernahme der Position des General Inspector of Forest to the Government of India, Calcutta.  weiter…

Karl Ribbentrop

IX, 41 – Varenholzer Hauptast

Karl Heinrich Eduard Martin Ribbentrop (*02.07.1883, Magdeburg – 26.12.1974, Schönebeck a.d. Elbe), Dr. iur., Bürgermeister in Löwen/Schlesien und Freystadt/Niederschlesien. 1935 Zwangs-Pensionierung. Mitglied des Vorstands und Kaufmännischer Direktor einer Immobilien Aktiengesellschaft in Breslau. Nach Ende des 2. Weltkrieges, Übersiedlung nach Schönebeck a.d. Elbe. Mitglied des Stadt- und Rechtsrates.  weiter…

Joachim von Ribbentrop

X, 31 – Königslutterer Hauptast

Joachim Ullrich Friedrich Willy von Ribbentrop, nach Adoption durch die Tochter des  nobilitierten Familienmitgliedes,  Generalleutnant Karl v. Ribbentrop, in 1925 wird der bürgerliche Name „von Ribbentrop“ getragen. (* 30.04.1893 in  Wesel, † 16.10.1946 in Nürnberg), erste Berufserfahrungen als selbst. Kaufmann in Kanada. Aktiver Offizier im 1. Weltkrieg. 1919 Adjutant in der Friedensdelegation, 1920 Abschied. Danach Außenhandelskaufmann. Inhaber einer Im- u. Export Firma und Teilhaber an einem weiteren Handelshaus in Berlin. Als Mitglied der NSDAP, 1933 Reichstagsabgeordneter von Potsdam. Außenpolitischer Ratgeber Adolf Hitlers, Sonderbotschafter und ab 1936 Botschafter in Whitehall, 1937-1945 Reichsminister des Auswärtigen. 1946 durch den Intern. Militärgerichtshof in Nürnberg zum Tode verurteilt und hingerichtet.  weiter…

Lore Ribbentrop-Leudesdorff

X, 38 b – Königslutterer Hauptast

Hortense Lore Ribbentrop, geb. Leudesdorff, (* 16. August 1902 in Wuppertal-Elberfeld, † 26. August 1986 in Berlin) 1919 am Bauhaus,  Schülerin bei Johannes Ittner (Vorkurs), Georg Muche (Textil-Design) und Paul Klee (Aktzeichnung), bis 1925. Ab 1928 Stoffdruck-Designerin und 1932 Gründung des „Atelier Leudesdorff“. Sie galt in den 30er Jahren als eine der gefragtesten Stoffdruck-Designerinnen. In den 50ger Jahren, nach kriegsbedingter Erblindung Schaffung plastische Bildwerke, Radiererin (Kaltnadel) und Literatin.  weiter…